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Ein Schneereicher Winter solls gewesen sein, als Emma ihren lieben Eginhard auf dem Rücken aus dem väterlichen Pallast trug, damit seine männliche Fußtapfen sich im Schloßhofe im Schneezeigten: darob verwunderte sich der Vater, der am Fenster zusah;
Im Mai solls gewesen sein, als Eginhard und Emma ihre Wirthschaft anfingen und einige Jahre hernach Keiser Karl seine liebe Tochter wieder fand und ausrief: Selig ist die Stadt Wo Karlseine Emma gefunden hat.
Mögen Karls Schwerd und andere Reliquien sich zu Aachen und Nürnberg befinden, wir begnügen uns mit dem großen Löffel und rufen: Es lebe Kaiser Karl, es leben Eginhard und Emma undalle Deutschen, die ihnen gleichen. Geschrieben auf meinen Wanderschaften als Emigrant von Joh. Adam Ignaz Hutter Jur. Lic. im Anfang des Mai's 1793, als man noch nicht wußte, wanndas Schicksal von Mainz sich seinem Ende nahen werde.
 
Ich Unterschriebener bescheine hiermit, daß Ich auch auß dem großen loffel getruncken hab, Ein solcheß geschehen den 5 May 1793 Peter Stumb wohnhaft Zu Neuendorf bey Coblentz
 
 
 
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